Bronze für Marion bei der EM in Dijon 2016

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Auch dieses Jahr wurde die Europameisterschaft der Masters im Speedskaten mal wieder in Dijon durchgeführt. Und auch dieses Jahr war Marion erfolgreich.

Ein Bericht von Marion

Da die EM bzw. WM schon öfters im Juni in Dijon ausgetragen wurde, war die Orga ein leichtes.  Die  Planung platzte recht kurz vor der Anreise mit der Verletzung unseres Fahrers für die Reise nach Dijon. Somit musste unsere Fahrgemeinschaft schnellstmöglich neu organisieren werden, was sich als nicht so ganz einfach zeigte und es wurde ein ganz spezielles Wochenende. Da ich z.Z. In Potsdam arbeite, ging es am Samstag mit dem Flug von Berlin nach Köln, von Köln mit dem Zug gemeinsam mit einer Sportkollegin nach Mannheim, wo eine neue Fahrgemeinschaft mit einer weiteren Sportlerin und einem neuen Fahrer es nach Dijon ging. Viele Male war ich schon in Dijon und wir hatten immer Glück mit dem Wetter. Leider verließ uns in diesem Jahr das Wetterglück. Die Strecke laufe ich eigentlich gern, da ziemlich simpel mit 19 Runden um 2 große Kreisverkehre verbunden durch die Gerade mit einseitigem Anstieg. Der Anstieg zieht sich schon aber runter macht es um zu mehr Spaß und Speed. Es hat sich schon herumgesprochen, das Skater sich nicht nur einen super Asphalt wünschen sondern auch eine trockene Piste. In diesem Jahr, machte der Regen die nasse Strecke besonders unter den Bäumen richtig klitschig. Dadurch gab es auch einige Stürze. Sicherheit bei Regen und einem Rennen im Ausland ist somit für mich ein wichtiger Aspekt. An einer schwierigen Stelle wurde meine kleine Gruppe der AK 60 von überholenden Männern getrennt. Von nun an konnten wir die Hälfte der Strecke jeder allein fahren und ich konnte nur als Dritte ins Ziel kommen. Mit einem Dritten Platz bei der EM war mein Ziel nicht erreicht, jedoch ist mir ein sturzfreies Rennen wichtiger.  Erst die Anreise, dann das Wetter, mehr sollte nicht schief gehen. Am Samstag angereist, mussten wir mit unserer neuen Fahrgemeinschaft am Sonntag nach dem Rennen direkt wieder zurück nach Mannheim fahren. Dann mit dem Bus von Mannheim nach Köln. Ein Glück, das ich bei meine Sportkollegin in Köln übernachten konnte und ich somit den Rest des abenteuerlichen Wochenendes wie geplant am Montag Abend mit dem Flieger zurück nach Berlin konnte. Nun kommt es, der Flieger hatte Verspätung und ich bin erst spät in der Nacht in Potsdam angekommen. Ein Wochenende mit einem  Megaprojekt war geschafft.