Marion ist überall

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Skaten ist nicht Skaten

Nachdem ich in Berlin zum Vattenfall die AK 60 gewinnen konnte und das Hitzerennen in L`Aquila in Italien erfolgreich überstanden habe, ist die Rennsaison nicht zu Ende. Oft entstehen Überschneidungen in den Rennterminen. Zum 3. Mal wurde das „Cologne Classig“ eingebettet in einer Radrennserie ausgetragen.  Im letzten Jahr ein Rennen, was sprichwörtlich ins  auf Wasser gefallen ist, sagte der Wettergott für dieses Mal schönes, trockenes Wetter an. Also auf nach Kölle. Eine schöne Rennstrecke mir kleinen Steigungen dann doch etwas anspruchsvoll. Familiäre Atmosphäre bei den Rennen in kleinen Orten oder Ortsteilen ist immer etwas Besonderes.
Guten Mutes, das es trocken bleiben sollte, wurden keine Regenrollen aufgeschraubt. Leider ist Köln immer ein nasses Risiko und so hat es sich auch hier wieder gezeigt, das man Köln nicht recht trauen kann. Mitten im Rennen fing es an zu regnen. Nicht lang, es reichte jedoch einige Streckenabschnitte richtig rutschig zu gestalten, somit war Vorsicht geboten. Es trocken schnell und die Hauptsache war, hat viel Spaß gemacht und mit einem Solorennen konnte ich meine eigen Leistung messen und bin zufrieden.

Meine neue Passion sind neben der 21 und 42 km nun auch noch die Bahnrennen.
Im letzten Jahr bin ich erst zu den Bahnrennen gekommen und da ich in der AK 60 allein starte, werde ich bei der AK 50 gewertet. Das macht aber nichts, ich möchte immer schöne Rennen fahren und die Freude am Skaten. Für mich steht dann nur die seit Jahren bestehenden Deutschen Rekorde zu kippen. In diesem Jahr hatte ich den Duisburg Marathon ausgelassen, da ich bei der DM Einzelstrecke in Leipzig auf er Bahn teilgenommen habe.
Die DM in Leipzig im Juni war ein ganz besonderes Wochenende. Hier kann man mit viel Freude auch den Nachwuchs in unserer Skaterszene sehen, was Verein für Nachwuchsarbeit leistet. Bei bestem Wetter mit einigen starken Böen machte die Rennen spannend.
Bei den starken Böen keine leichte Sache und mir fehlt noch etwas Erfahrung. So habe ich mich bei den 1000m mit der Einteilung meiner Energie verschätzt. Nicht erreichte Ziele spornen an und so hatte ich mir für die 500m am nächsten Tag eine Taktik ausgedacht, die ich dann umsetzen konnte und ich konnte somit meine dt. Rekord aus dem letzten Jahr verbessern. Im letzten dachte ich, die 3000m auf der Bahn nehmen kein Ende. Dieses Jahr waren die 3000 schon viel besser gelaufen, obwohl ich nicht wirklich viel Trainingsmöglichkeiten auf der Bahn habe.

Nachdem ich in Leipzig nun meine eigen dt. Rekord bei den 500m von 1:06:089 auf 1:04.463
verbessern konnte, war ich in Meißen als Schiedsrichter. Da die Rennen auf der Bahn zeitlich recht kurz sind, durfte ich unterhalb der Weinberge auf der Meißener Skaterbahn meinen Rekord aus dem Vorjahr bei den 2000 m von 4:50:000 auf 432:78 verbessern. Nun steht noch der 100m Rekord aus dem Jahre 2009. Die unterschiedlichen Distanzen werden an verschiedenen Orten angeboten.
So bin ich, um den 100m Rekord zu brechen nach Venlo gefahren und konnte im Rahmen des YangStar Cup des NRW die 100m wieder unterbieten. Auf die Anerkennung als dt. Rekord warte ich noch. Die Verantwortlichen der Skaterszene sind z.Z. mit Europa Cup, World Gams in Breslau noch beschäftigt.
Leider musste ich aus Verletzungsgründen den X Race in der Lausitz absagen und konnte nur zum Test die 10km in Dürwiss fahren. Auch das kleine die 10 km in Dürwiss wieder mit einer ganz besonderen familiären Atmosphäre war schön. Eine Besonderheit in Dürwiss ist die anschließende Ehrenrunde in der Partymeile, wo die Anwohner in der Vorgärten und an der Straße bei Kaffee, Kuchen und Grillen sitzen und dem Renngeschehen Life beiwohnen können.

Ja und einen noch positiver Nebeneffekt ist, das ich wieder zum Sportler des Jahres 2017 in Meerbusch auf Platz zwei gewählt wurde.  Was möchte man mehr, als Spaß am Sport.


Viele Grüße

Marion